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Schlafanzug

Der Schlafanzug - zum Wohlfühlen im Bett

schlafende Frau im Schlafanzug

Noch vor 200 Jahren schliefen Mann und Frau in bodenlangen Nachthemden. Doch viele Männer fanden Nachthemden zu weiblich und schliefen stattdessen in ihrer Unterwäsche, die in der Regel aus einem langärmeligen Unterhemd und einer langen Unterhose bestand. Ein findiger Berliner Wäschefabrikant begann daraufhin zweiteilige Nachtwäsche zu produzieren, denen er den Namen Schlafanzüge gab. Die ersten Schlafanzüge ähnelten zwar immer noch der Unterwäsche, sie waren aber weiter und damit auch bequemer geschnitten. Beim Material wurde Baumwolle gewählt, die robuster, pflegeleichter und auch hautfreundlicher war, als das bis dahin verwendete Leinen. Der Schlafanzug für die Herren trat sehr schnell seinen internationalen Siegeszug an. Schlafanzüge hielten im Winter kuschelig warm, waren im Sommer angenehm kühl auf der Haut und man fühlte sich auch im Bett ein bisschen angezogen, denn nackt zu schlafen galt zu damaliger Zeit als unanständig.

Nach dem Ersten Weltkrieg emanzipierten sich die Damen nicht nur was ihre Alltagskleidung anging (das Korsett war aus der Mode), auch die Nachtwäsche wurde legerer. Statt der steifen, langen Nachthemden, die bis zum Kinn geschlossen wurden, trugen jetzt auch Frauen Schlafanzüge. Zunächst waren auch die Schlafanzüge für Damen weit geschnitten und aus Baumwolle, aber im Laufe der Zeit wurden die Zweiteiler für die Nacht weiblicher. Es gab Schlafanzüge aus reiner Seide für die oberen Gesellschaftschichten und luftige Schlafanzüge aus Kunstseide für die nicht ganz so Betuchten.

Heute sind Schlafanzüge aus unseren Schlafzimmern nicht mehr wegzudenken. Es gibt sie in allen erdenklichen Formen, Farben und Schnitten. Besonders beliebt ist die moderne Mikrofaser, die sich unkompliziert pflegen lässt, anschmiegsam ist und die sehr gut den Schweiß absorbiert. Es gibt weiche und warme Schlafanzüge aus Frottee oder Nicki für den Winter und hauchzarte Satinschlafanzüge für heiße Sommernächte. Bequem ist ein Schlafanzug aber nur dann, wenn er die richtige Größe hat, nicht zu groß und auch nicht zu klein.